Dr. Schlarmann im Main-Kinzig-Kreis
Mittelstand leidet unter zu hohen Energiepreisen
Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung zu Gast im Main-Kinzig-Kreis
Für einen Abbau von Subventionen bei gleichzeitiger Senkung der Steuerlast hat sich der Bundesvorsitzende der Mittelstandsvereingung (MIT), Dr. Josef Schlarmann, bei seinem Besuch im hessischen Main-Kinzig-Kreis ausgesprochen. Dabei setzte er sich zugleich für günstigere Energiepreise ein, denn so der Mittelstandspolitiker, die Kosten für Strom, Gas und Treibstoff belasten kleine und mittlere Betriebe in besonderer Weise.
Nach einer Besichtigung der Firma Breitenbach in Linsengericht trafen sich Vertreter des Mittelstandes aus dem Main-Kinzig-Kreis in Gelnhausen. Bei der Diskussion, die vom Kreisvorsitzenden Volker Rode moderiert wurde und die unter dem Motto „Mittelstand im Mittelpunkt von Europa“ stand, machten die Teilnehmer deutlich, dass kleine und mittlere Unternehmen zu den wichtigen Stützen der deutschen Wirtschaft zählten. Diese Bedeutung spiegele sich jedoch in den Entscheidungen der Politik nicht so wider, wie es im Interesse dieser Berufsgruppen und deren Mitarbeitern wünschenswert sei.
Dr. Schlarmann sprach sich dabei für eine Senkung der Energiepreise aus. Von den aktuell hohen Kosten für Strom und Treibstoff profitierten Großkonzerne und der Staat gleichermaßen, weil Energie zum einen hoch besteuert sei und es zum anderen auf dem Strommarkt zu wenig Wettbewerb gebe. Die Energiekosten für kleine und mittelständische Betriebe seien folglich in den vergangenen Jahren stark gestiegen, so der MIT-Bundesvorsitzende. Es sei wünschenswert, die Besteuerung zu reduzieren und gleichzeitig Subventionen – zum Beispiel die steuerliche Begünstigung von Windrädern - abzubauen. Das bedeute weniger staatliche Lenkung und geringe Belastungen – eine Maßnahme die insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen aber auch den privaten Verbrauchern zu Gute komme.
Bei der Diskussionsrunde – an der auch der MIT-Landesvorsitzender Edwin Balster und CDU-Bundestagskandidat, Dr. Peter Tauber, teilnahm - waren sich die Mittelstandspolitiker einig, dass die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen künftig bei der Politik der Bundesregierung mehr Beachtung finden müssen.








