MIT besuchte Main-Kinzig-Kliniken
Einen Blick hinter die Kulissen der Main-Kinzig-Kliniken warfen Mitglieder der MIT Main-Kinzig. Geschäftsführer Dieter Bartsch begrüßte die Mittelständler, an deren Spitze Kreisvorsitzender Volker Rode und der CDU-Bundestagskandidat Dr. Peter Tauber standen, in Gelnhausen. „Im Einzugsgebiet unserer beiden Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern sowie dem Standort in Bad Soden-Salmünster leben rund 250.000 Menschen“, so Dieter Bartsch. Patienten kämen nicht nur aus dem Main-Kinzig-Kreis, sondern auch aus der Wetterau, dem Vogelsberg, dem Raum Fulda und dem benachbarten bayerischen Raum, fügte der Geschäftsführer hinzu.
„Etwa 23.000 Patienten werden im Jahr stationär behandelt, weitere 74.000 ambulant“, sagte Bartsch. Insgesamt zähle die Klinik rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa 160 Auszubildende. Zu den Main-Kinzig-Kliniken zählten auch eine Service GmbH, eine Pflege und Reha GmbH, zwei Facharztzentren und die Beteiligung an der „Bildungspartner Main-Kinzig GmbH“. Großen Wert lege man auch auf die Ausbildung von Pflegekräften. „Des weiteren sind wir Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt und der Fachhochschule Fulda“.
Mit einem Umsatz von etwa 80 Millionen Euro im Jahr seien die Main-Kinzig-Kliniken ein großer Wirtschaftsfaktor in der Region. „Mit Hilfe des Landes Hessen wurden in den vergangenen 15 Jahren rund 50 Millionen Euro in den Bau und die Medizintechnik investiert“, verdeutlichte Bartsch. Neben der Verbesserung der Technik sei auch das Angebot in den Kliniken erweitert worden. Jüngstes Kind sei die „Klinik für Urologie“ in Gelnhausen.
Großes Interesse bei dem MIT-Mitgliedern fand auch die Vorstellung der „Bildungspartner Main-Kinzig GmbH“ durch deren Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf. „Als gemeinützige Gesellschaft hat die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP) den Auftrag Lebenslanges Lernen (LLL) im Main-Kinzig-Kreis (MKK) zu gestalten und die Bildungsarchitektur zu vernetzen bzw. auszubauen“, so Rudolf.
Die BiP habe zwei Gesellschafter, die ihre Unternehmensteile in die Fusion einbrachten: den Main-Kinzig-Kreis und die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH. „Die Bildungsarbeit leisten 26 fest angestellte Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit mehr als 300 freien Dozenten. Zudem kann die BiP auf Dienstleistungen der Stabsabteilungen (Personal, Finanzbuchhaltung, EDV, Einkauf etc.) der Muttergesellschaft zurückgreifen“, erläuterte Rudolf.
Die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH baue ihre Arbeit auf drei Säulen auf, die zusammen ihr Kompetenzspektrum darstellten. Jede Säule stehe für eine der drei Produktmarken der BiP: Volkshochschule, Akademie für Gesundheit und Campus berufliche Bildung, an denen das gesamte Unternehmen mitwirke.
„Wir sehen die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH als gemeinnützige und interessenungebundene Einrichtung der öffentlich verantworteten Weiterbildung in der Region zwischen Rhein-Main, Spessart, Vogelsberg und Rhön. Wir unterstützen dabei nicht nur Lernprozesse für andere, sondern sehen uns als zukunftsorientierte Organisation selbst der kontinuierlichen Weiterentwicklung verpflichtet“, so Rudolf. „Wir verstehen uns als starker Bildungspartner aller Menschen und Organisationen in der Region und als erste Adresse für lebenslanges Lernen“.
Volker Rode dankte Dieter Bartsch und Dr. Karsten Rudolf Rudolf für die interessanten Ausführungen und überreichte ein von ihm gemeiseltes „Sandsteinbuch“. Gerne nahm er die Einladung von Dieter Bartsch an, der die Mittelständler demnächst durch die Klinik führen möchte.








